Unsere Pflegestellen

Wir suchen dringend neue Pflegestellen!

Ehrenamtlich in privaten Haushalten



Wir suchen Menschen, die es sich vorstellen können, bei sich zu Hause eine Pflegestelle für unsere Schützlinge einzurichten.

Unsere Pflegestellen befinden sich alle in privaten Haushalten und werden ehrenamtlich geführt!
Unsere Pflegefamilien nehmen unsere Katzen in ihrem Haus/Wohnung auf und richten ihnen ein gemütliches Zimmer ein, das ihnen ganz alleine gehört. Dort lässt man ihnen Zeit sich an die Umgebung zu gewöhnen, den Menschen kennenzulernen und auch Kontakt zu anderen Katzen zu finden.

Die Pflegemamas führen ihre Schützlinge mit viel Liebe auf das Zusammenleben mit einem Menschen hin.
Kosten für Futter, Streu und sonstige Auslagen werden komplett vom Verein übernommen.
Neue Pflegestellen werden von den „Älteren“ sachkundig begleitet; so ist niemand alleine mit seinen Fragen und gewinnt Sicherheit.

Die Pflegestellen betreuen alte und junge Katzen, Katzenbabys, kranke Katzen, Abgabe- und Fundkatzen, Wildfänge, etc.
Wer mehr erfahren möchte oder es sich vorstellen kann, eine Pflegestelle einzurichten, erhält nähere Infos auf unserer Hotline 02646 915928 oder über eine Mail an info§%§katzenschutzfreunde.de
Zum Kontakt
  Wie wird man Pflegestelle?
Welche Voraussetzungen sind nötig, um als Pflegestelle in Betracht zu kommen?
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Mitglied bei den Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
  • Sie sind bereit, wenn notwendig, die Katze dem Tierarzt vorzustellen und die evtl. anstehende medizinische Betreuung in der Pflegestelle weiter zu führen
  • Sie sind dazu bereit, alle notwendigen Mittel, wie Futter, Katzenstreu, Medikamente etc. für die Katze zu erwerben. Die entstandenen Kosten werden vom Verein gegen Vorlage von Quittungen erstattet.
  • Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Erfahrungs- und Informationsaustausches
  • Pflegestelle darf bei keiner anderen Organisation Pflegestelle sein
  • Nach Absprache Vorstellen der Katze an interessierte Bewerber in der Pflegestelle. Im Falle einer Vermittlung Übergabe der Katze an den neuen Besitzer gemäß den gültigen Regeln und Vorgaben des Vereins.
  • Viel Geduld und Liebe, um der Katze den Start in ein neues und besseres Leben zu ermöglichen.


Der Grund für unser Pflegestellen-Programm ist es, verantwortungsbewusste Menschen zu finden, die in der Lage sind, Katzen aufzunehmen und auf ihr Leben als zukünftiges Familienmitglied vorzubereiten.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie glauben diese Katzen mit Ihrer Liebe und Geduld auf ein neues und besseres Leben vorbereiten zu können?

Dann melden Sie sich einfach bei uns.
Meine ersten Erfahrungen als Pflegemama – Martina Bayram
Das war Karlchen, mit ihm fing alles an.
Er war in einem erbärmlichen Zustand, als ich ihn einfing.
Karlchen hatte mehr wie 100 Zecken an seinem Körper und schrecklich entzündete Ohren.

Leider hat er nicht überlebt, er starb 3 Monate später.

Aber durch ihn merkte ich, dass etwas schiefläuft hier im Ort.
Was Katzenhaltung betrifft.

Karlchen

Zuerst ging mir Maria in die Falle.

Sie hatte Zecken, Flöhe und ganz schlimme Ohren.

Aber sie war lieb, so konnte ich ihr auch ganz schnell helfen.

An den Ohren musste sie später allerdings noch operiert werden

Nachdem sie satt war, sauber und warm, lernte sie das schmusen kennen
Beim anfüttern. Maria,Baghira und Penny gingen so nach und nach in die Falle
Maria beim Auszug.

Sie ist heute eine glückliche, gesunde und sehr hübsche Katze
Und dann kam Penny.

Sie tauchte mittlerweile immer öfter auf, ging aber nie in die Falle.

Deshalb musste ich mir etwas einfallen lassen.

Mein Mann präparierte mir einen Transportkorb, um mit der Schnur das Gitter zuklappen zu können.

3 Tage später hat´s geklappt, die Katze war im Korb, ich zog an der Schnur und die Tür war zu.
Leider war sie nicht so begeistert die ersten 3 Tage und wollte mich fressen. Ein paar mal hat sie mich ganz böse erwischt.

Aber irgendwie fand ich sie auch total süß.

Penny war total verschnupft und bekam kaum Luft. Sie brauchte dringend Hilfe!

Mit Truthahnbrust kamen wir uns Schritt für Schritt näher.
Misstrauische Penny
Ich näherte mich ihr mit dem Stick.

So konnte ich die Augen säubern und auch die Salbe applizieren. Ihre Medizin mischte ich unter eine Paste und schmierte ihr diese mit dem Stick ins Fell.

Alle anderen Versuche ihr die Tabletten zu geben schlugen fehl. Mit dem Stick fühlte sie sich mir gegenüber sicher und liess es immer öfter zu, daß ich sie damit streichelte.
Irgendwann ging es ohne den Stick.

Eine kleine und freche Maus, die jegliche Aufmerksamkeit genießt.

6 Monate später hat sie ihr Zuhause gefunden. Sie ist mittlerweile Freigängerin und genießt ihr Leben mit ihrem Frauchen. Seit ein paar Wochen hat sie Sonja, ein Kitten was ich aufgezogen habe. Alles in bester Harmonie. Ihr Frauchen ist sehr glücklich.
Wer guckt denn seit 2 Tagen durch den Zaun und jammert so fürchterlich? Kann es sein, dass sie sich verlaufen hat? So eine hübsche Katze gehört doch bestimmt jemandem?
Am 3. Tag lockte ich sie und gab ihr etwas zu fressen. Als ich wieder ins Haus ging, folgte sie mir. Ich schloss die Tür aber sie war schneller drin, als ich gucken konnte. Vorbei an meinen Coonies und die Treppe hoch, als wäre sie schon immer hier Zuhause.
So eine Hübsche, leider kein Chip und nach genauerer Betrachtung war ich mir sicher, daß sie schwanger ist. Trotz allen Mühen ihren Besitzer zu finden, hat sich niemand gemeldet. Niemand vermisste sie; Ich gab ihr den Namen Hope.
Wir waren voller Erwartung und lange konnte es auch nicht mehr dauern.

2 Wochen später war es dann soweit:

Findus, Sid, Manfred und Peaches erblickten die Welt.
einen Tag nach der Geburt
Kleine Hope, ihr ging es erst einmal nicht so gut. Sie hatte viel Blut verloren und bekam hohes Fieber. Wir kämpften. Der Tierarzt meinte, daß sie das erste Mal Babys hätte und die Kleine so richtig am Ende sei.
Die Kleinen entwickelten sich prächtig
Quarkumschläge bei Gesäugestau. Die arme Maus hatte aber auch nur Pech.
und Hope vertraute mir total
beim Tierarzt
Liebevoll kümmert sich der Tierärzt um die Kleinen.

Galerie Katzenbabys & Ihr Kinderzimmer

Die Katzenschutzfreunde haben ein Katzenkinderzimmer
Ein Sonntagnachmittag im Juli. Untypisch, alles grau und trüb. Was soll man heute nur anfangen? Sich bloß nicht die Laune verderben lassen!
Am sonnigen Vortag beim Sommerfest am Futterhaus Andernach hatten wir eine schöne Idee. Und dieser wolkenverhangene Sommertag bietet uns die perfekte Möglichkeit, die Idee umzusetzen.

Martinas Katzenkinderzimmer

Es geht für uns in die Nähe von Mayen. Da, mitten in der Eifel, umgeben von Landwirtschaft und endlosen Feldern lebt Martina mit ihrer Familie und ihren eigenen Katzen. Martina fungiert als Pflegestelle der Katzenschutzfreunde; und hier gibt es ein echtes Katzenkinderzimmer.

Wie alles begann

Martina und die Katzenschutzfreunde lernten sich vor vielen Jahren durch einen Fall von Animal Hoarding kennen. Martina nahm sich vier der verwahrlosten Katzen an, taufte sie auf die Namen Karlchen, Maria, Baghira und Penny und begleitete und pflegte die Katzen, bis sie in ein neues Zuhause umziehen konnten. Kaum waren die Vier ausgezogen, suchte eine tragende Katze namens Hope Hilfe bei Martina.

Knapp zwei Wochen später kamen ihre wunderschönen Kitten zur Welt und Martina fand ihre Berufung: Pflegemama auf der eigenen Katzenkinder-Pflegestelle.

Willkommen im Katzenkinderzimmer

Im ersten Stockwerk ihres Einfamilienhauses sehen wir eine Zimmertür, deren Kassette durch Kaninchendraht Licht durchscheinen lässt. Die kleinen Zimmerbewohner bekommen so auch direkt mit, was „draußen“ so alles passiert. Und sofort begrüßt uns der kleine Brian! „Miau, wer bist Du? Ich habe Hunger, spiel mit mir!!!“ Nach der netten „rotgetigerten“ Begrüßung betreten wir das Katzenkinderzimmer.

Und das sind Ihre Bewohner

Hier leben, spielen und toben zurzeit neben Brian noch Archi, Louis, Laya, Farina, Yukina, Felicitas, Frodo, Flyn und Floki. Vier schwarze, zwei rot- und vier Katzenkinder von insgesamt vier Katzenmüttern. Die Kleinen sind zwischen 10 und 12 Wochen alt.

Schwerer Start ins Leben

Einige der Kleinen wurden von verwilderten Katzenmüttern auf die Welt gebracht die später wieder ausgewildert wurden, manche wurden mutterseelenallein im Feld gefunden und zu ihrer Pflegestelle gebracht.
Hier haben die kleinen Räuber nun ein Reich nur für sich alleine. Neben vieler Schmusekissen, Kratzbäumen, Spielzeug und Hängematten findet sich auch eine Couch zum gemeinsamen Schmusen. Ein Kitten Laufstall bietet für den Anfang Schutz für die kleine Familie, wenn die Mütter ihre Kitten noch stillen.

Raubtierfütterung

Nachdem uns Martina ihre Schützlinge kurz vorgestellt hat, dürfen wir Zeuge der „Raubtierfütterung“ sein. Wenige Minuten später sitzen zehn junge Katzenkinder rund um den großen Teller Nassfutter. Es wird laut geschmatzt und einer von der kleinen Bande knurrt herzig vor Begeisterung. Ich glaube, es war Louis.

Kleine Katzenkinder können sich einig sein wie kleine Menschenkinder. Plötzlich liegen drei kleine Katzen auf einem Haufen für ein Verdauungsschläfchen, laut schnurrend, auf dem Fensterbrett sitzen vier Katzenkinder hintereinander wie Äffchen auf der Stange und putzen sich gegenseitig. Die kleine Laya interessiert sich für mich und kommt immer wieder schnuppern. Für ihr junges Leben ist sie wirklich sehr zutraulich und scheint Vertrauen zu mir zu haben. Sie kommt auf meinem Schoß, putzt sich ausgiebig ihr zartes Pfötchen, kringelt sich ein und schläft wie eine kleine süße Zimtschnecke auf meinem Schoß ein.

Anstrengend aber dankbar

So ein Katzen-Kinderzimmer macht viel Arbeit, erklärt uns Martina. Jedes Kitten wird vor Eingang nachgeschaut, ob es Flöhe oder Ohrmilben hat, Würmer werden nach kurzer Zeit behandelt und peinlich genau muss auf Hygiene geachtet werden. Auch bedeutet es Erziehung, pflegen, waschen, schmusen, spielen und auch lernen. Man muss sehr aufmerksam sein und die Kleinen intensiv beobachten; nur so merkt man, wenn eines ein Problem hat oder gar krank ist.
Zwischendurch mal mit der Bande zum Tierarzt, zum Check-up, Impfen, Chippen… Danach die Wäsche…. „Abends falle ich dann ohnmächtig ins Bett“, so Martina.

Während unseres Besuchs melden sich Interessenten und wollen das ein oder andere Katzenkind kennenlernen. In den meisten Fällen verbindet Martina das mit Kaffee und Kuchen, um die Interessenten besser kennenzulernen. Zusammen besuchen sie die Katzenkinder und stellen einander vor, wobei Martina die Menschen beobachtet, wie sie mit den Kleinen umgehen – das ist sehr wichtig, denn es handelt sich hier ja um Lebewesen. Manchmal, wenn sie ein gutes Gefühl hat, lässt sie die Interessenten auch schon mal einige Zeit im Katzenkinderzimmer alleine.
Wenn von beiden alles Seiten stimmt, sich Katzenkinder und neue „Dosenöffner“ also gefunden haben, kommt ein Vorvertrag zustande und die entsprechenden Katzenkinder werden für ihre neuen Menschen „reserviert“. Die Katzenkinder dürfen erst ab der zwölften Lebenswoche um- und ausziehen. Wenn der Zeitpunkt des Auszuges gekommen ist, fährt Martina die Kitten dann ins neue Zuhause. So lernt sie die Örtlichkeiten kennen, wo ihre dann ehemaligen Schützlinge und kann den neuen „Besitzern“ noch Tipps geben.

Wie schaffst du das?

„Wie schaffst Du es, die kleinen Racker erst groß zuziehen und dann nach und nach abzugeben?“, frage ich Martina. Ich spüre ein wenig Wehmut in ihrer Antwort, doch sie ist bezaubernd:

„Ich liebe alle meine Babys und ich habe bis heute nicht Eines vergessen, kenne alle noch beim Namen und von manchen träume ich.“

Danke für die Gastfreundschaft

Der Nachmittag vergeht wie im Fluge. Als es Abend wird, bedanken wir uns herzlich bei Martina.
Seit meine Katze Nina vor einigen Jahren zu mir zog, sage ich oft „Im nächsten Leben werde ich Katze“. Den Satz möchte ich erweitern:
„Im nächsten Leben werde ich Katze und der Start meines Lebens beginnt für mich bitte in Martinas Katzenkinderzimmer“.

PR Mitarbeiterin Svea Hoischen

Unsere Pflegemamas und Pflegepapas

Andrea Brezina
Martina Bayram
Britta Müller
Karin Hennrichs
Silvia Reither
Natascha H.
Jaqueline Arite
Nicole Kipka
Eva Geyer
Tina Dohle

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Vielen Dank!