Wir machen uns Sorgen...

vom 17. August 2022      Zurück zur Übersicht
Wir machen uns Sorgen...

Mit Stolz und Freude geben die Katzenschutzfreunde die Geburt von 9 gesunden Kätzchen bekannt. Mütter und Kinder sind wohlauf.

Das würden wir gerne sagen, aber leider ist die Situation gar nicht so schön wie es auf den Bildern erscheint. Natürlich freuen wir uns über alle Katzenmütter, die unter unserem Schutz ihre Kleinen zur Welt bringen können, aber es sind so viele, nicht nur bei uns, sondern bei allen Tierschutzorganisationen.

Vor allem aber sind wir in Sorge um all die Katzen, die ohne Hilfe irgendwo ihre Kätzchen gebären und versorgen müssen.

In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Ständig erreichen uns Anfragen und Hilferufe von Menschen, die eine Katzenfamilie oder zurückgelassene Kätzchen in der Garage, im Garten oder sonst wo gefunden haben und sie nicht behalten können. Wir versuchen alles zu tun, gehen weit über unsere Möglichkeiten hinaus, 43 kleine Kätzchen werden zur Zeit von unseren Pflegestellen betreut. Aber leider können wir nicht alle hilfesuchenden Tiere aufnehmen. Und das Wissen darum, dass es da draußen so viele gibt, die Hilfe brauchen, macht uns traurig und wütend.

Denn wir stellen uns Fragen. Fast alle der von uns aufgenommenen Katzen sind nicht scheu, sind offensichtlich an Menschen gewöhnt. Wie kommt es also, dass sie allein und verlassen irgendwo aufgefunden werden? Entweder tragend oder bereits mit Kindern. Man muss davon ausgehen, dass sie ausgesetzt wurden.

In den vergangenen zwei Jahren wurden viele Tiere angeschafft, die jetzt, wo man endlich wieder in den Urlaub fahren kann, zur Last werden. Die Katze, die nicht kastriert wurde, ist auf einmal tragend. Oder man entsorgt das Muttertier nach der Geburt zusammen mit den Jungen irgendwo weit weg vom eigenen Zuhause. Wir haben solche Fälle tatsächlich erlebt. Einige der Kitten, die, von freundlichen Menschen gefunden und zu uns gebracht wurden, haben nicht überlebt. Dehydriert, von Parasiten gequält, krank hatte sie keine Chance.

Wenn man ein Tier bei sich aufnimmt, dann geht man eine lebenslange Verpflichtung ein. Dessen muss man sich bewusst sein. Und das Leben einer Katze kann durchaus 20 Jahre und mehr dauern. Ein Tier ist kein Wegwerfartikel, den man je nach Wunsch ersetzen kann. Menschen, die so denken, verdienen es nicht, die wunderbare Gesellschaft von Tieren zu genießen.

Wie hat mal jemand gesagt: „Es ist kein Grundrecht ein Tier zu haben, es ist ein Privileg!“

Unsere Kätzchen und ihre Mütter werden so lange sie es benötigen bei uns versorgt und dann an Menschen vermittelt, die dieses Privileg verdienen.

Und diese Versorgung ist aufwendig, wir verbrauchen Unmengen an Kittenfutter und an Holz-Katzenstreu. Diese Artikel sind sehr teuer und reißen ein großes Loch in unsere Vereinskasse.

Wir und unsere Schützlinge würden uns über eine Geld- oder Futterspende sehr freuen.

Ganz besonders beliebt ist Cat's Best Öko Plus-Katzenstreu, Animonda Baby Paté, Animonda Kittenfutter vom Feinsten und Leonardo Kitten Huhn.

Eine letzte Bitte an alle. Bitte, bitte lasst eure Katzen kastrieren. Und unterstützt unsere Anstrengungen eine kreisweite Kastrationspflicht für Katzen einzuführen. Nur so kann das Katzenelend wirksam bekämpft werden.

Unsere Hotline 02646/915928 oder info§%§katzenschutzfreunde.de
Weitere Fellnasen auf www.katzenschutzfreunde.de

Spendenkonto: Volksbank RheinAhrEifel eG
IBAN: DE61 5776 1591 0416 1258 00
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